Paed-Kit 2026
Derzeit arbeiten wir an einer Überarbeitung des aktuellen Paed-Kits mit der Version Paed-Kit 2026.
Hintergrund sind zum Beispiel die mittlerweile standardisierte Vorhaltung eines intraössaren Zugangs (EZ-IO) und relevante Medikamenten im Kreislauf- und Atmungsrucksack, die somit nicht extra in der Kindernotfallausrüstung vorgehalten werden müssen.
Das neue Modell wird Platz und Kosten sparen. Die Innencontainer werden aus modernen Rip-Tec Material gefertigt.
Dabei kann es Ihren lokalen Gegebenheiten gut angepasst werden, prä- oder innerklinisch.
Komplett gepackt wiegt es ca. 8 kg.
Leider sind Kindernotfallausrüstungen im Rettungsdienst teils immer noch unstrukturiert und unübersichtlich gepackt. Das verhindert im Notfall Orientierung und kann zu mehr Stress und Fehlern führen. Deshalb stehen wir nach wie vor für eine ordentliche und übersichtliche Kindernotfalltasche mit ausgewählten und empfohlenen Materialien.
Wie soll eine optimale Kindernotfalltasche aussehen? Welche Aspekte sind Ihnen wichtig?
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Das Paed-Kit ist eine optimierte Kindernotfallausrüstung für die Präklinik und die Klinik. Es wurde von Experten im Bereich der Pädiatrie, Anästhesie und Notfallmedizin entwickelt und soll für Notärzte und Notfallmedizinern ein alltagstaugliches Handwerkzeug sein. Denn gerade beim lebensbedrohlichen Kindernotfall sollte Material zur Verfügung stehen das den neusten Empfehlungen entspricht und einfach in der Anwendung ist.
Während es für das ärztliche sowie nicht-ärztliche Personal, unter anderem durch Simulationstrainings, zahlreiche Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung gibt, existieren für den Bereich der Notfallausstattung kaum praxiserprobte Empfehlungen.
Das Deutsche Institut für Katastrophenmedizin, der Verein „PAEDSIM-Teamtraining für Kindernotfälle“ und die Universitätskliniken Tübingen und München haben zusammen ein entsprechendes neues Pädiatrie-Notfall-Equipment, das Paed-Kit, entwickelt.
Maßgeblich für den Inhalt sind die aktuell empfohlenen Materialien für Kindernotfälle. Das Expertenteam hat seit bestehen des Paed-Kits den Inhalt mehrmals überarbeitet. Das Paed-Kit will ein hohes Maß an Aktualität und Praxistauglichkeit gewährleisten, das heißt, dass auch der Notarzt der als Nicht-Pädiater seinen Dienst versieht mit der Ausstattung zurecht kommt und bei der Versorgung des Kindes bestens unterstützt wird.
Die Kindernotfallausrüstung berücksichtigt die Praxistauglichkeit und die Praxiserfordernisse im Rettungsdienst sowie in der klinischen Notfallversorgung auf peripheren Stationen.
Das Paed-Kit wurde an ausgewählten Notarztstandorten über einen Zeitraum von 12 Monaten eingesetzt und getestet. Die Erfahrungen seitens der Notärzte und Rettungsdienstmitarbeiter wurden entsprechend evaluiert.
Ziel ist es durch das Projekt „Paed-Kit“ auch in Zukunft die notfallmedizinische Ausstattung bei Kindernotfällen weiterzuentwickeln und einen Anstoß zu geben, im gesamten Rettungsdienst und der klinischen Notfallversorgung der BRD, die Ausstattung für Kindernotfälle neu zu überdenken und weiter zu verbessern.
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